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| Presse-Information der Landwirtschaftskammer Rheinland vom 25. Juli 2000 WIEDER BIBER IN DER EIFEL Der 1981 begonnene Versuch, den Europäischen Biber wieder in der Nordeifel einzubürgern, ist gelungen. Der Bestand des Bibers wird nach jüngsten Untersuchungen auf etwa 60 bis 70 Tiere geschätzt, so die Höhere Forstbehörde Rheinland in Bonn. Nach der ursprünglichen Auswilderung von fünf Bibern im Jahr 1981 in einem kleinen Fluss der Nordeifel kommt der Biber mittlerweile im gesamten Bereich der Nordeifel bis ins belgische Grenzgebiet vor und hat hiermit seine Anpassungsfähigkeit an diese Mittelgebirgslandschaft bewiesen, meldet die Höhere Forstbehörde. Er lebt auch im Einklang mit dem Menschen, wie sein Vorkommen im Heimbacher Rurstaubecken zeigt. Wenn sommerliche Hochwässer seine Dammbauten zerstören, geht der Biber häufig auf Wanderschaft und sucht sich neue Baustellen. Diese liegen in der Regel in Waldbereichen, wo er seine Anwesenheit durch Fraßspuren an Bäumen verrät. Der bis etwa 135 cm lange und gewandte Schwimmer verfügt über einen zu einer Flosse umgebildeten Schwanz, die Kelle genannt wird. Für Waldbesucher ist er aber nur schwer zu beobachten, da er zu den dämmerungs- und nachtaktiven Tieren gehört. Biber leben in Familienverbänden und werden bis zu 20 Jahre alt. Nachtrag des Webmasters: Über die Beobachtung eines Bibers (Castor fiber Linné) an der Prüm bei Irrel (Kreis Bitburg-Prüm, Rheinland-Pfalz) berichtet Peter J. Neu in: Dendrocopos Nr. 27, Teil 2, S. 233 - 235, Trier (2000) |